Für die denkmalgerechte Rekonstruktion der Türme zeichnen die Firma Holzbau Wagner aus Braubach und Anton Rosenbaum Holzbau aus Mayen verantwortlich. Dort wurden die einzelnen Holzelemente und Segmente der Turmhauben präzise vorgefertigt und anschließend per LKW nach Bad Ems transportiert. Vor Ort werden die Bauteile nun Schritt für Schritt mit einem Kran auf das Dach gehoben, in ihre endgültige Position gebracht und anschließend montiert. So kehren die vier markanten Türme nach und nach an ihren angestammten Platz zurück und prägen wieder das historische Erscheinungsbild des Gebäudes.
Die Rekonstruktion stellt die Handwerker vor besondere Herausforderungen. Während die Grundmauern des Gebäudes aus dem 17. Jahrhundert den Brand überstanden haben, wurde der mehr als 300 Jahre alte Dachstuhl aus Eichenholz vollständig zerstört. Die historische Holzkonstruktion erstreckte sich über mehr als zwei Geschosse und war eng mit der charakteristischen Architektur des Hauses verbunden. Entsprechend aufwendig gestaltet sich der originalgetreue Wiederaufbau unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Anforderungen.








